05.06.2016 - 1. Relegationsspiel zur Kreisliga
SG Wentorf/Schönberg - SG Union/Grabau 3:3

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Mit diesem wunderschönen Eigentor konnte die SG Union/Grabau auf 2:3 verkürzen

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Nach drei Minuten war das besprochene Konzept über den Haufen geworfen. Ein unberechtigter Elfmeter, Szene lag weit außerhalb des Strafraumes, ging der Gastgeber mit 1:0 in Führung. Und es sollte noch schlimmer kommen. Wieder eine unglücklich Entscheidung des Schiedsrichters, der und sein Mitarbeiter an der Seite nicht gesehen haben wollten, das ein aktiv eingreifender Spieler im Abseits stand. Da führte Wentorf mit 2:0 und erzielte kurz darauf sogar das 3:0, der einzige reguläre Treffer der Wentorfer.

Die SG Union schien einem Fiasko entgegen zu gehen. Die kompromisslose Abwehr vereitelte alle Angriffe, ein Mittelfeld existierte  bei Wentorf nicht, es ging nur über Konter und die blieben immer gefährlich. Doch aus dem Nichts fiel der erste Gegentreffer. Marc Kunze bekam den Ball im Strafraum, lief bis zur Grundlinie und schob den Ball zu Marius Prestin, der sicher zum 1:3 verwandelte.

Das sah aus wie ein Schock für Wentorf, es sollte kaum noch etwas gelingen. Die Abwehr um den extrem unsicheren Torwart wackelte und man hatte Glück, dass die 1. Halbzeit ein Ende fand.

Nach einigen Wechseln in der Halbzeit ging das Spiel jetzt in Richtung Wentorfer Tor. Klare Gelegenheiten wurden jedoch nicht herausgespielt, der relativ unglücklich agierende Linienrichter pfiff ein reguläres Tor zurück, doch mit Hilfe des Gastgebers konnte die SG verkürzen, als ein Abwehrspieler wie ein Mittelstürmer per Flugkopfball ins eigene Tor traf.

Von Wentorf kam, wie fast in der gesamten 2. Halbzeit, nichts mehr. Beide Mannschaften waren von der Hitze geschlaucht, doch Union wollte mehr. Sie warfen alles nach vorn. Auch die weiteren Fehlentscheidungen des Linienrichters wurden weggesteckt und so war es Egzon Kastrati, der kurz vor dem Ende den umjubelten Ausgleich erzielte.

Wentorf war geschockt, von außen kam keine weitere Untertützung und in der allerletzten Minute der Nachspielzeit hatte Marius Prestin noch eine große Chance, doch er wurde im letzten Moment geblockt. Die Mannschaft hofft, dass er dabei keine böse Verletzung davongetragen hat.

So blieb es beim 3:3 und die SG Union/Grabau hat es jetzt in der Hand, am kommenden Sonntag im Kurparkstadion den Deckel zum Aufstieg drauf zu machen.

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