12.06.2016
SG Union/Grabau - SG Wentorf/Schönberg 0:2

Es war eine Niederlage, die nicht weh tat, nur viele Zuschauer waren restlos enttäuscht.  Es war ein Spiel um die goldene Ananas, beide Mannschaften waren am Vortag bereits aufgestiegen. Die SG Union/Grabau war in den ersten 30 Minuten völlig von der Rolle, bekam zwei Gegentore, die einer C-Jugend nicht passieren und fanden später zwar ins Spiel, aber konnten sich kaum Chancen erarbeiten.

Der Gegner hat das Spiel völlig verdient gewonnen, weil sie von Beginn an das aktivere Team waren. Mehr muss man von diesem Spiel nicht wissen.

 

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 Bargteheide sei Dank – SG Union steigt in die Kreisliga auf

Vizemeister der A-Klassen aus Stormarn und Lauenburg profitieren vom Verbandsliga-Aufstieg des TSV / Bedeutungsloses Rückspiel gewinnt Wentorf 2:0
Bad Oldesloe

Das gibt es nicht alle Tage. Als sich am Sonnabend die Fußballer des TSV Bargteheide und des SC Rapid Lübeck im Sportpark der Weinroten duellierten, waren unter den rund 150 Zuschauern auch eine ganze Reihe von Kickern des A-Klassen-Vizemeisters SG Union/Grabau. Sie alle drückten gemeinsam mit ihrem Trainer Karsten Drube dem Kreisrivalen die Daumen. „Heute sind wir alle Fans des TSV Bargteheide“, sagte Drube – nicht ganz ohne Hintergedanken. Denn ein Aufstieg der Bargteheider in die Fußball-Verbandsliga Süd-Ost würde einen zusätzlichen Startplatz in der Kreisliga Stormarn/Lauenburg freimachen. Nicht allein der Sieger des Aufstiegsduells zwischen den Vizemeister der A-Klassen aus Stormarn und Lauenburg würde also nach oben klettern, sondern beide Teams. Und so war der Jubel auch bei den anwesenden Kickern aus Oldesloe und Grabau groß, als der Abpfiff ertönte und die Bargteheider durch einen 2:1-Sieg und den damit verbundenen Gewinn der Aufstiegsrunde den Sprung in die Verbandsliga perfekt gemacht hatten (wir berichteten).

Auch die Fußballer der SG Union/Grabau freuten sich und ballten jubelnd auf der Tribüne die Fäuste, ehe anschließend im Sportpark gemeinsam der „Doppel-Aufstieg“ gefeiert wurde. „Wir haben noch das eine oder andere Bierchen getrunken, aber gegen 21 Uhr war die Sause dann auch vorbei – immerhin hatten wir ja noch am nächsten Tag ein wichtiges Spiel vor der Brust“, erklärte Drube mit einem Augenzwinkern. Das Rückspiel gegen die SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg mussten trotz der Tatsache ausgetragen werden, dass bereits beide Teams als Aufsteiger feststanden. Drube hätte sich gewünscht, dass seine Elf vor heimischer Kulisse nach dem 3:3 im ersten Vergleich sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden würde. Doch daraus wurde nichts. Mit 2:0 (2:0) hatten die Gäste das bessere Ende für sich. „Wir hatten uns viel vorgenommen, doch die Lauenburger haben mit mehr Herz gespielt, waren einfach williger“, bilanzierte Drube, dessen Elf in der ersten halben Stunde vom Gegner förmlich überrannt wurde. Bereits nach zwei Minuten köpfte Michel Seitz nach Eckstoß zum 0:1 ein. Jannik Peters erhöhte nach einer Viertelstunde den Vorsprung der Gäste. Dazu gab es weitere Möglichkeiten durch Niclas Riesel und Lennart Krüger den Vorsprung weiter auszubauen. „Nach der Pause haben wir uns dann stabilisiert und auch die eine oder andere Chance gehabt“, sagte Drube, „unter dem Strich aber ist die Niederlage verdient. Zum Glück tut sie uns durch den gesicherten Aufstieg nicht weh.“

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