22.10.2017 - SG Union/Grabau - Leezener SC 4:4

image

Bitte auf das Bild klicken, um weitere Bilder zu sehen

Marc Kunze wird im Strafraum umgerissen, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Warum wird als Gespann gepfiffen, wenn der Linienrichter (stand direkt neben mir) solche Aktionen nicht sieht?

22.10.2017 - Spektakulärer Nachmittag in Grabau

Der Leezener SC gab seine Stippvisite ab beim TSV Grabau und reiste als Tabellenzweiter an. Spiele gegen die Teams aus dieser Tabellenregion gingen bisher deutlich verloren.

Wieder einmal war der A-Platz nicht bespielbar und beide SG-Teams mussten auf den „Kartoffelacker“ B-Platz ausweichen. Der Boden war nass und seifig und für beide Mannschaften nicht leicht zu bespielen.

Bereits nach 7 Minuten konnte Marc Kuhlmann für den Gast das 0:1 erzielen und es dauerte einige Zeit, bis die SG sich von diesem Schlag erholt hatte. Aber sie fanden gut ins Spiel und kombinierten immer wieder über viele Stationen. So wurde Torben Burmeister nach 26 Minuten auf die Reise geschickt und erzielte den Ausgleich mit einem sehenswerten Schlenzer über den Torwart hinweg. Jetzt spielte nur noch die SG. In der 31. Minute tunnelte Burmeister seinen Gegenspieler und Viktor Oberst hatte keine Mühe, den Ball zur Führung zu versenken.

Die SG hatte viele Chancen und konnte vor der Halbzeit noch auf 3:1 erhöhen, Benjamin Thies war der Torschütze. Weitere gute Chancen waren vorhanden, auch der nicht gegebene 11m für Marc Kunze war ein solches Beispiel.

Im zweiten Abschnitt ging es zuerst weiter in diesem Stil. In der 58. Minute wurde die gegnerische Abwehr mit 2, 3 Kombinationen ausgehebelt und dann steht Viktor Oberst allein vor dem Kasten und erzielt das bis dahin völlig verdiente 4:1. Drops gelutscht?

Wäre das 4:2 in der nächsten Minute nicht gefallen, hätte die SG das Spiel locker über die Runden gebracht. Aber Leezen steigerte sich, machte Druck und kam in 70. Minute beim 3:4 auf Schlagdistanz. Leezen spielte, die SG wurde nervös, die bis dahin recht sichere Abwehr wurde aufgeschreckt und Fehlpässe häufigten sich.

Als der Schiedsrichter auch noch den Überblick über sein Zeitmanagement verlor und die angekündigten 4 Minuten Nachspielzeit immer weiter verlängerte, wurde das Volk unruhig. Es wurde gepöbelt von Seiten der Zuschauer und Leezen machte mit dem Schlusspfiff noch das 4:4 durch einen strammen Schuss von Nick Rohlshagen.

Schade, es war mehr drin, aber eine deutliche Leistungssteigerung zu den letzten Spielen war zu sehen.

Beide Trainer sollten mehr Contenance zeigen. Tamer ging wie von der Tarantel gestochen auf den Schiedsrichter los, zu Recht, aber das bringt nichts, und der Leezener Trainer sollte seine Sprüche in Richtung Zuschauer lassen – „aus welchem Zoo haben die dich dann laufen lassen“. Auch er sollte wissen, dass jeder Zuschauer in der Kreisliga seinen Job besser macht, zumindest glauben die es.

Der SC Union Oldesloe bedankt sich bei seinen Sponsoren

 

     
     
     
     
     
     

 

Joomla templates by a4joomla