16.12.2017 - 6. Kurt-Papstein Pokalturnier hat einen neuen Turniersieger

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Der TuS Hoisdorf war die überagende Mannschaft bei der 6. Auflage des Kurt-Papstein-Pokalturnieres in der Stormarnhalle und gewann das Turnier verdient.

Fotos vom Nachmittag: [...hier]

TuS Hoisdorf unterbricht Reinfelder Siegesserie
Fußball-Kreisligist verhindert vierten Erfolg des SVP in Serie bei Kurt-Papstein-Cup der SG Union Grabau

Der TuS Hoisdorf ließ sich die Laune nicht verderben. Ausgelassen feierte der Fußball-Kreisligist seinen Coup: Die Mannschaft von Trainer Yilmaz Ince gewann den 6. Kurt-Papstein-Cup der SG Union Grabau und hatte dabei eine souveräne Vorstellung geboten. So souverän jedenfalls, dass Landesligist und Vorjahressieger SV Preußen Reinfeld in der Stormarnhalle Bad Oldesloe keine Rolle bei der Titelvergabe gespielt hatte – und von Hoisdorf mit 0:2 vom Platz geschickt worden war. Dass Reinfelds Coach Michael Clausen anschließend von einem „Turnier auf überschaubarem Niveau“ sprach – den Spielern des Kreisligisten war es egal. Sie genossen stattdessen ihren Triumph. „Wir sind nicht mit dem Anspruch, Reinfeld hinter uns zu lassen, angetreten. Nachdem wir aber die ersten Spiele gewonnen und auch Reinfeld geschlagen hatten, haben wir gemerkt, dass etwas geht. Für uns ist das eine schöne Sache“, betonte Ince. Der TuS hatte fünf von sechs Spielen gewonnen, musste im Modus „Jeder gegen jeden“ lediglich beim 3:3 gegen den SV Hamberge Gegentore zulassen und Punkte abgeben und sicherte sich so überraschend den Pokal.

Noch überraschender allerdings war Rang zwei in der Abschlusstabelle für den SV Hamberge, der mit Bastian Beth auch den erfolgreichsten Torschützen stellte (acht Treffer). Der Vertreter aus der Kreisklasse A war nur mit einem Ersatzspieler angereist, schaffte es dennoch, vier von sechs Partien zu gewinnen und einmal unentschieden zu spielen. Lediglich gegen das Team Schwarz der Gastgeber unterlag der SVH mit 2:3. Die SG (Kreisliga) landete mit dieser Mannschaft auf Rang drei und feierte das beinahe wie den Turniersieg. Unter die Freude mischte sich bei den Organisatoren aber auch Enttäuschung darüber, dass Lokalrivale VfL Oldesloe (Verbandsliga) kurzfristig abgesagt hatte. „Das war schade, zumal andere Teams gern hier gespielt hätten – aber wir haben im Vorfeld den VfL vorgezogen. Das ist bitter“, ärgerte sich Turnierorganisator Robert Millar.

Die erstplatzierten Mannschaften waren unterdessen Nutznießer des schwachen Auftritts von Titelverteidiger und Turnierfavorit Preußen Reinfeld, der ohne seine besten Akteure schon früh Abschied vom vierten Turniersieg in Serie nehmen musste. Am Ende fanden sich die Karpfenstädter auf dem vierten Platz wieder. „Die Titelverteidigung war nicht wichtig“, betonte Reinfelds Trainer Michael Clausen und kritisierte: „Natürlich haben wir nicht gut gespielt, aber die anderen auch nicht.“ Dennoch sei er zufrieden mit dem Turnier und nannte den Grund: „Obwohl der Hallenboden gefährlich rutschig war und zum Teil zu hart für Hallenfußball agiert wurde, hat sich niemand verletzt. Mit Platz vier können wir leben.“

Auch Robert Millar atmete nach der Veranstaltung auf. „150 Zuschauer waren da. Es gab keine Verletzten, eine rote Karte – aber sonst keine Vorkommnisse.“ Der Turnierorganisator blickte bereits in die Zukunft: „Die Publikumsresonanz war besser als erwartet. Im nächsten Jahr planen wir noch früher, um noch attraktivere Spiele bieten zu können.“

Der SC Union Oldesloe bedankt sich bei seinen Sponsoren

 

     
     
     
     
     
     

 

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